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der Leichtathleten der TuS 1860 Pfarrkirchen

   


 

Trainingslager Steinach am Brenner

Veröffentlicht von Birgit Wiertz (bwiertz) am 6.6.2012
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Trotz eines wunderschönen Starts in den letzten Trainingsmorgen war die Stimmung nicht ungetrübt. Manchen fiel ein, dass mit dem Ende des Aufenthalts auch der Schulstart wieder näher rückte, andere bekamen kalte Füße, sollten nachmittags doch noch die Zeiten für das Sportabzeichen geschwommen werden. Nach einem leckeren Frühstück erwartete uns ein anspruchsvolles und nochmals anstrengendes Hürdentraining, dass wir mit einem ausgelassenen Fußballspiel und vielen blauen Flecken beendeten. In die Jufa zurückgekehrt verbreiteten die dortigen Angestellten Panik: Wir hätten die Zimmer bis 10:00 Uhr räumen sollen, es war aber schon halb zwölf! Das hat es bei unseren vorherigen Aufenthalten noch nie gegeben, wir haben immer erst nach dem Mittagessen ausgecheckt, doch dieses Jahr war das Haus wegen eines Sportevents an der Bergeralm ausgebucht. Wir gerieten so in Hektik, dass wir Angst hatten, etwas zu vergessen.

Das Mittagessen, das wir endlich einmal draußen genießen konnten, wurde von einem supertollen Nachtisch gekrönt; Schoko-Sahne-Sahne-Sahne-Torte! Dank des ausgiebigen Trainings bezwangen einige hier nicht namentlich erwähnte Sportler  vier (4!) dicke Stücke. Nach Bouldern und im Sandkasten spielen war dann auch schon Abfahrt. Wir waren alle sehr traurig, als wir im Bus saßen und an die schönen wenn auch anstrengenden Tage zurückdachten. Nun konnten wir diesen Urlaub noch entspannt im Schwimmbad in Axams ausklingen lassen!

 

Bericht von Matthias, David, Katharina, Amelie und Marie-Christin

 

Donnerstag, 7. Juni 2012       Kraftstrotzende Selbsteinschätzung oder warum Ringe nicht immer rund sind

 

Morgens weckte uns strahlender Sonnenschein aus dem Tiefschlaf. Schnurstracks ging es ohne Gnade auch für die alten Knaben zum Wachlaufen mit Kraftklub & Co in den Ohren. Als wir gequält zur Jufa zurückkamen, gab es ein ausreichendes und deftiges Frühstück. Um halb zehn begannen wir mit der ersten Trainingseinheit, in der wir in zwei verschiedenen Gruppen nach einem fast knotenfreien seilchendominierten Aufwärmen (Foto) zahlreiche Sprungkraftübungen ausführten. Pünktlich zum Mittagessen erschienen wir frisch geduscht im Speisesaal. Das Essen war wie immer perfekt! Gesättigt und vollgefressen ging es zum Chillen auf die Zimmer. Die kleinen Mädels provozierten (Schlüssel verstecken usw.) die großen, starken, gut aussehenden und sich vorbildlich benehmenden Jungs bis diese explodierten. Wo bleibt da die Mittagsruhe?

Die zweite Trainingseinheit begann langweilig, da fast alle (Jannik fuhr lieber Fahrrad und Daniel probierte Nordic Walking ohne Stöcke) einen großzügigen Dauerlauf absolvierten. Nach diesem eher gemütlichen Einstieg folgte der anstrengende Part: Kugelstoßen! In Ermangelung einer gescheiten Anlage traf so manchen (eigentlich nur einer, hier unterschätzte der Trainer wohl die schlummernden Kräfte) von der Terrasse aus, die als Ring herhalten musste, die angrenzende Natursteinmauer. Positiv erwähnt werden muss an dieser Stelle, dass alle Fensterscheiben, Autos und Zelte, ja sogar vorbeigehende Fußgänger nicht getroffen wurden. Beendet wurde der Trainingstag mit einem ausgiebigen für manchen Teilnehmer übertriebenen Dehnen im Gras.

Danach ging es zum Abendessen; es war geil! (Anm. der Red.: Spaghetti mit verschiedenen Soßen schmecken großen wie kleinen Kindern!) Den Abend verbrachten die meisten auf den Zimmern mit Gesellschaftsspielen, Germanys next Top Model usw…… Insgesamt war es ein gelungener Tag!

Bericht von Jannik, Gabriel und Gregor

PS.: Schärfe deine Zunge nicht versehentlich mit Parmesan oder anderem Käse, der sich als Meerrettich entpuppt!

 

Mittwoch, 6. Juni 2012              Knoten lösen - vormittags und nachmittags

 

 

Aufgrund des anstehenden Nachmittagsprogramms musste der heutige Tag mit einem ausgeprägten Schönheitsschlaf begonnen werden. Das Frühstück war vielleicht noch besser als in den letzten Tagen, so geschah es, dass einige (verwirrte?) Personen (Namen werden hier nicht genannt!) den Weg zum Frühstücksbuffet gleich zweimal einschlugen. Wegen der bei einigen noch anstehenden Schulaufgaben nutzten manche Personen, z.B. ein gewisser M.M. (Name ist der Redaktion bekannt) den Vormittag zum Lernen, während andere sich angenehmeren(?) freizeitfüllenden Maßnahmen zuwandten, wie beispielsweise Activity oder Twister (Foto).

Nachdem auch das Mittagessen magenfüllend überstanden war (Note 2+) widmeten wir uns anschließend wieder intensiv unserem Training. Dazu benötigten wir überdurchschnittlich viel Zeit in der Vorbereitung, da die später folgenden koordinativen Übungen visuell (Film!) festgehalten wurden. Leider konnten die Sprint- und Hürdeneinheiten, wie auch das dramatische Fußballspiel, mangels geeigneter Kamerafrau nicht aufgezeichnet werden.

Nachdem Abendessen durften wir gezwungenermaßen unser Koordinationsshooting begutachten, kommentieren und diskutieren. Die anschließende Zeit wurde notwendigerweise zur Verfassung dieses Berichts bzw. zum Flaschendrehen genutzt.

Bericht von Ann-Kathrin und Marianne gestützt auf umfangreichen Recherchen des Redaktionsinformanten M.M. (vollständiger Name zum Schutz der Anonymität verschwiegen)

 

Dienstag, 5. Juni 2012        umWERFENde LandschaftsEINDRÜCKE

Heute Morgen begrüßte uns die Sonne! Beim Laufen bewunderten wir die schneebedeckten Berge und sattgrünen Wiesen. Wir liefen durch die Hügellandschaft auf einem kleinen Wiesenweg. Beim Wendepunkt, einer Hütte, zeigte Andreas uns verschiedene Dehnübungen. Das Frühstück stärkte uns für das bevorstehende Training und den Tagesbeginn.

Für unser Vormittagstraining mussten wir zum Fußballplatz im Dorf fahren. Dort beschäftigten wir uns mit dem Thema „Wurf“. Wir warfen Speer und lernten dabei, ihn richtig zu führen. Beim Diskus, das für die Jüngeren noch ziemliches Neuland ist, lernten wir die Scheibe kennen. Marie-Christins Diskus heißt „Hansi“! Im Themenbereich war auch das Kugelstoßen angesiedelt. Alle hatten sich schon mit der Kugel beschäftigt, die Großen natürlich schon häufiger. Am Ende des Trainings spielten wir noch Fußball. Das Training gefiel uns gut, da wir sehr viel dazu gelernt haben. Wir fuhren mit großem Hunger zur Jufa zurück, wo uns ein gutes Mittagessen erwartete.

Am Nachmittag ging es mit den Bussen nach Obernberg. Von dieser Alm wanderten wir den Berg hinauf, wo wir einen glasklaren See erblickten. Dieser Anblick war eine tolle Belohnung nach dem anstrengenden Aufstieg. Auf Schleichwegen am Wasser entlang umrundeten wir den See. Tapfer erklommen wir Felsen am Seeufer, liefen voraus und genossen die strahlende Sonne, die uns entgegen schien. Trotz zum Teil wackeligem Untergrund kamen wir alle gut an. Dieser Ausflug ersetzte unser Nachmittagstraining.

Als wir zurückkehrten war es Zeit für das Abendessen. Es gab Backerbsensuppe, Leberkäse mit Kartoffelpüree und etwas Vegetarisches. Nach dem Abendessen konnte jeder die Freizeit nach seinem Geschmack verbringen. Manche gingen zur Kletterwand oder spielten Tischtennis. Den restlichen Abend verbrachten alle gemütlich. Dieser Tag bereitete jedem Freude.

Bericht von Julia, Eva, Annika und Anna