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der Leichtathleten der TuS 1860 Pfarrkirchen

   


 

Top-Ten bei Deutscher Jugendmeisterschaft

Veröffentlicht von Birgit Wiertz (bwiertz) am 14.8.2014
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Mit akribischer Planung und intensivem Training wurde in den vergangenen Wochen auf diesen Saisonhöhepunkt hin gefiebert. Leider brachte ein letzter Testwettkampf beim Feriensportfest in Eggenfelden im Weitsprung mit 6,50m zwar ein ausgezeichnetes Ergebnis, jedoch auch eine schmerzhafte Fersenprellung mit sich, die zeitweise sogar den Start in Wattenscheid in Frage stellte. Nach ein paar Tagen der Schonung und medizinischer Behandlung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

Mit Anreise am Donnerstag und kurzen Training im Stadionbereich am Freitag begann der Wettkampf am Samstag. Aufwärmen  - Aufruf – Callroom, erst dann ging es an die Wettkampfstätte unmittelbar vor der Gegentribüne.

In der Vergangenheit bereitete besonders der Hop Probleme, dieses Mal kam Gabriel mit dem Step nicht optimal zurecht. Mit 13,24m – 13,04m – 13,23m gelang ihm zwar eine konstante Reihe an  Sprüngen – in der starken Konkurrenz reichte diese Weite jedoch nicht, um sich für den Endkampf mit drei weiteren Sprüngen zu qualifizieren. So war das Abenteuer Deutsche Meisterschaft für den Pfarrkirchener Gymnasiasten bereits im Vorkampf beendet. Die anfängliche Enttäuschung wich jedoch schnell der Freude über Platz zehn und der gewonnenen Erfahrung an dieser Großveranstaltung teilgenommen zu haben.

Für die 19-jährige Ann-Kathrin Wiertz handelte es sich nach 2011 in Jena (3000m) und 2013 in Rostock (2000m Hindernis) bereits um die dritte und altersbedingt auch letzte Teilnahmemöglichkeit an den Deutschen Jugendmeisterschaften. In diesem Jahr hatte sich die Studentin der FAU Erlangen im Trikot des LAC Quelle Fürth erstmals für alle ihre Paradedisziplinen qualifiziert. Bereits im ersten Rennen der Saison im württembergischen Pliezhausen konnte die Quali für die 2000m Hindernis abgehakt werden. In einer äußerst erfolgreichen Saison mit insgesamt fünf Bayerischen Meistertiteln folgten die weiteren Qualis für die 1500m und 3000m Laufdistanzen nahezu mühelos. Dementsprechend motiviert fuhr die Pfarrkirchenerin nach Wattenscheid. Aufgrund der Mehrfachqualifikation stand vor dem ersten Start jedoch die schwierige Entscheidung an, welche Laufstrecken denn tatsächlich jeweils Samstag und Sonntag angegangen werden sollten – 1500m mit Vor- und Endlauf oder 2000m Hindernis und 3000m? Die Entscheidung für die beiden längeren Distanzen mag im Nachhinein nicht richtig gewesen sein, aber auch dies gehört zum Meisterschaftserlebnis. So startete Ann-Kathrin in einem starken Feld mit zwei Teilnehmerinnen der diesjährigen U20- Weltmeisterschaft in Eugene (USA) zunächst über die 2000m Hindernis. Leider kam sie von Beginn an nicht richtig an die Hindernisse und auch den Wassergraben heran, sodass sie hier sehr viel Kraft verlor. Obwohl läuferisch in diesem Jahr stark verbessert, musste sie die Spitzengruppe bereits nach der zweiten von 5 Runden ziehen lassen und konnte ihre Ziele mit einer Platzierung unter den besten Acht leider nicht realisieren. In 7:13,17 blieb sie mit fast sechs Sekunden doch deutlich unter ihrer Vorleistung und wurde wie ihr jüngerer Bruder Zehnte.

Besser sollte es am nächsten Tag über die 3000m werden. Jedoch auch hier fand sich die Rottalerin einer sehr starken Konkurrenz gegenüber, die das Rennen von Beginn an sehr flott gestalteten. Zudem steckte das Rennen des Vortags noch in den Knochen. Mit Kämpferherz und einem fulminanten langgezogenen Endspurt über die letzte Runde konnte Ann-Kathrin wieder einige Plätze aufholen und wurde in neuer persönlicher Bestzeit mit 10:15,49 Neunte der Deutschen Jugendmeisterschaften.

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am: 14.8.2014 um 19:49

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